September 25, 2019

γ-Volantis

Überblick

Was?
Gamma-Volantis ist ein Experiment, welches Ozon- und Feuchtigkeitssensoren integriert und testet.

Wer?
Die Sensoren werden vom Institut für Luft- und Raumfahrttechnik an der TU Dresden entwickelt. Das Experiment wird von Studenten der STAR Dresden entwickelt und ausgeführt.

Warum?
Die Ozonsensoren zeichnen sich durch ihre geringen Größen, kurze Reaktionszeiten, niedrigen Preis und keine bekannten Querempfindlichkeiten aus. Des Weiteren besitzen sie keine beweglichen Teile, wodurch eine Fehlerquelle wegfällt.
Hauptvorteile der Feuchtigkeitssensoren liegen in ihrem niedrigen Preis und ihren schnellen Reaktionszeiten.

Wie?
Das Experiment fliegt auf einem Höhenforschungsballon im Rahmen des REXUS/BEXUS Programmes mit. Um die Sensoren bewerten zu können, werden sie mit Referenzsensoren verglichen und die Randbedingungen, wie Druck und Temperatur, gespeichert.

Wo?
Der Ballon startet vom Weltraumbahnhof Esrange bei Kiruna in Nordschweden und fliegt dann Richtung Osten, wo er mit hoher Wahrscheinlichkeit in Finnland landen wird.

Wann?
Der Start erfolgt im Oktober 2019. Erster möglicher Startversuch ist der 23.10.2019.


Das Experiment

In der unterstehenden Animation ist der modelhafte Aufbau des Experiments dargestellt. Kabel und Verbindungsstücke wurden dabei für eine bessere Übersichtlichkeit weggelassen.

REXUS/BEXUS

Das deutsch-schwedische Studentenprogramm REXUS/BEXUS erlaubt Studenten aus ganz Europa wissenschaftliche und technologische Experimente auf einer Forschungsrakete (REXUS) oder einem Stratosphärenballon (BEXUS) fliegen zu lassen. Jedes Jahr werden zwei Raketen und zwei Ballons gestartet, mit insgesamt 20 studentischen Experimenten an Bord.

Die Sensoren

Ozone Sensor Housing

Die vom ILR entwickelten Ozonsensoren basieren auf einem Festkörperelektrolyt und sind im Vergleich zu gängigen Sensoren sehr viel kleiner und somit auch kostengünstiger herzustellen. Sie besitzen keine beweglichen Teile, wodurch eine mögliche Fehlerquelle wegfällt. Außerdem besitzen sie keine bekannten Querempfindlichkeiten.

Sowohl die Ozonsensoren als auch die Feuchtigkeitssensoren haben eine sehr schnelle Reaktionszeit.

Weitere Informationen zu den Sensoren folgen in Kürze.

Das Team

Nils HenschTeam Manager, Outreach
Arno GerhardtCommand and Data handling Systems,
Electricla Power System
Elisabeth BerkaStructures, mechanics
Frank WindeckCommand and Data handling Systems,
Communication System
Lucas NöllerCommand and Data handling Systems,
Communication System
Lukas DilsStructures, mechanics
Maxime MonetteThermal Control System
Ruben PodstawaCharacterisation of experimental ozone sensors
Alexander KrauseCommand and Data handling Systems
Mattes HinnerichsCommand and Data handling Systems
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